LoGo 11-2008Einen ganzen Gabentisch hatte Bischof Hans-Jörg Voigt als Gastpastor im LoGo am 2. November aufgebaut. Eine echte Weinranke, Weintrauben, (Abendmahls-)Wein, und (Granat-)Äpfel gab es zu sehen – Gaben, die im Verlauf der sehr anschaulichen und gegenwartsnahen Predigt halfen, das Wort „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht“ zu verstehen. Mit diesem Jesus-Wort aus dem Johannesevangelium LoGo 11-2008(Kapitel 15, Vers 5) beschloss das LoGo-Team die Reihe mit den „Ich bin“-Worten, mit denen sich Jesus Christus in der Bibel selbst vorstellt. Friedeburg und Astrid Schmidt hatten diesmal das Thema inhaltlich vorbereitet. Nach einem Abschnitt Antoine de Saint-Exupérys „Kleinem Prinzen“ und der Bibellesung zum Weinstock-und-Reben-Wort wurden in drei Spielszenen und in der Predigt, in die sie integriert waren, besonders auch nach den Früchten gefragt, die Glaubende in der Verbundenheit mit Christus tragen. Wie sich solche Früchte des Glaubens in ganz normalen Lebensvollzügen als Ausdruck eines vertrauensvollen Lebens mit Christus zeigen, davon war die Rede. Auf die Gemeinschaft der Reben als derer, die von Christus, dem Weinstock, gehalten und versorgt werden, wurde markant hingewiesen.

 
 

LoGo 11-2008Folgerichtig folgte das Abendmahl in schlichter LoGo-Form, diesmal bereichert durch den Kirchenchor mit dem „Heilig, Heilig, Heilig“ von Johann Sebastian Bach. Zuvor hatte der Chor, diesmal unter der Leitung von Gudrun Dammann, schon ein Kyrie von Sergej Wassiljewitsch Rachmaninow beigetragen.

 
Am E-Piano spielte Jako Paulig in gewohnt begeisternder Art. Nach ihrem Nachspiel, einer Komposition von Michael Schütz, brach in der gut besuchten St. Petri-Kirche spontan Applaus aus.




Reichlich Musik und vielfältige Impulse zum biblischen Wortbild von Jesus Christus als dem „guten Hirten“ gab es beim LoGo mit Vergebungsteil am 14. September 2008. In der LoGo-Reihe zu den biblischen „Ich-bin-Worte“, die von Jesus Christus überliefert sind, wurde diesmal das Wort „Ich bin der gute Hirte“ (Johannesevangelium: Kapitel 10, Vers 11) veranschaulicht , erläutert und verkündigt.

 
 

Michaela Gnauk als Moderatorin und Björn Rinke als Hirte führten durch ein gespieltes Fernsehinterview informativ in die Welt eines Hirten ein. In einem „Cafeteria-Zwiegespräch“ mit Steffi Schirdewahn gab Michael Gnauk ausführliche Erläuterungen zu dem biblischen Psalm vom guten Hirten (Psalm 23). Gastpastor Ullrich Volkmar (Talle) thematisierte  das Hirtenbild im Gespräch mit den Kindern vor deren Übergang in den Kindergottesdienst, indem er erst einmal einen Witz erzählte und dann im lebendigen Austausch mit den Kleinen die Beziehung von Hirte und Schafen verdeutlichte. In seiner Predigt lud der LoGo-Gastpastor auf dem Hintergrund von Negativerfahrungen, die Menschen bedrücken und belasten, eindrücklich ein zu einem Leben, das sich ganzherzig an Jesus Christus orientiert und das vom Vertrauen auf diesen guten Hirten geprägt ist, der für die, die zu ihm gehören,  sorgt.

 
 


Die Bethlehem Voices , der in der Bethlehemsgemeinde der SELK in Hannover beheimatete Gospelchor, war unter Leitung von Susanne Gieger und bei zwei Stücken begleitet von Leah Schöne (E-Piano), Dennis Schöne (Contrabass) und Dörte Schätzel (Schlagzeug) mit drei Beiträgen vertreten. Ein Projektkinderchor unter Leitung von Karin Mey hatte ein peppiges Hirtenlied auf Lager. Am E-Piano bereicherte Stefan Mey den LoGo, Dennis  Schöne gesellte sich spontan mit seinem Contrabass dazu, sodass Liedbegleitungen und Schlussstück musikalisch noch einmal in ganz neuer Attraktivität daherkamen. 

 
 


Beim anschließenden Kirchenkaffee war wieder Gelegenheit zu Begegnungen und Gesprächen.




 Die St. Petri-Kirche duftete herrlich nach Brot, als sich am Morgen des 6. Juli ihre Türen öffneten. Am Tag zuvor war im Altarraum die St. Petri-Bäckerei eingerichtet worden – mit Brot, das die Firma Schäfer’s Brot- und Kuchen-Spezialitäten GmbH (www.schaefers-brot.de ) als Sponsor dieses LoGo gestiftet hatte. „Ich bin das Brot des Lebens“, dieses Wort aus dem Johannesevangelium (Kapitel 6, Vers 35), mit dem Jesus Christus sich selbst vorstellt, stand im Mittelpunkt dieses LoGo unter dem Motto „für alle: Brot!“.  Im Bäckerei-Anspiel ging es um die Vielfalt und die Wirkungen der verschiedensten Brotarten, in der mit Bildern illustrierten „Geschichte eines Pausenbrotes“ um den Umgang mit dem Brot. LoGo-Gastpastor Martin Damm aus Stadthagen-Wendthagen knüpfte in der Kindersegnung vor dem Kindergottesdienst an das Brot-Thema an. In der Predigt legte er das Ich-bin-Wort anschaulich aus und lud die Zuhörenden ein, sich Jesus Christus „einzuverleiben“ – das dann auch sehr konkret in der der Predigt nachfolgenden Abendmahlsfeier.

  Am E-Piano gab Iris Krüger ihr rundum gelungenes LoGo-Debüt. Der Posaunenchor – ergänzt zum Schlagzeug (Dörte Schätzel) – unter Leitung von Karsten Meyer-Kühl und der Kirchenchor unter Leitung von Carsten Krüger gestalteten den LoGo inhaltlich stimmig und musikalisch mitreißend aus. Sogar das Kirchenkaffee-Team hatte das Motto aufgegriffen – und bot statt der sonst üblichen Kekse frische Riesenstangenbrote mit verschiedenen Aufstrichen an.




LoGo-HamburgDas LoGo-Team der St. Petri-Gemeinde Hannover freut sich sehr über das LoGo-Interesse aus anderen Gemeinden – und besonders über Gemeinden, die diese Idee aufgreifen.

 

Nachdem das Team im vorigen Jahr in der Dreieinigkeitsgemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Hamburg einen „Gast-LoGo“ gestaltet hat, fand nun dort am 31. Mai der erste eigene LoGo statt. Das Thema lautete „Gott & Leid“, Gastpastor war LoGo-SchwerinMissionar Christian Tiedemann. Das LoGo-Team war mit einer kleinen Delegation vertreten, um den Gottesdienst mitzufeiern. Im Anschluss war bei einem Imbiss Gelegenheit zu Begegnungen und Gesprächen. Der nächste LoGo dort findet am 15. November (18 Uhr) statt.

 

Am Tag nach dem diesem Hamburger Erst-LoGo war das St. Petri-LoGo-Team durch Michael Schätzel auch in Schwerin vertreten, wo es in der Martin-Luther-Gemeinde der SELK lutherische Lobpreisgottesdienste schon seit dem Vorjahr gibt: Er wirkte beim dortigen LoGo als Gastpastor mit. Das Thema des Gottesdienstes mit Abendmahlsfeier lautete „Mensch – Geniale Schöpfung Gottes –“. Anschließend gab es im Kirch- und Pfarrgarten ein gemeinsames Mittagessen.





LoGo_5-2008_1So lautete der Titel, unter dem am 4. Mai der zweite LoGo in der Reihe zu den „Ich bin“-Worten von Jesus Christus stand. Inhaltlich drehte er sich um das Wort „Ich bin der Weg“ aus dem Johannesevangelium (Kapitel 14, Vers 6). Wegen des Hannover-Marathons (passend zum Logo-Thema ...) wurde der etwas andere Gottesdienst diesmal am Abend gefeiert.

LoGo_5-2008_3Meditative Texte, illustriert durch Bilder, führten in das Wegmotiv ein. Als Gastpastor wirkte erstmals Pastor Hans-Heinrich Heine aus Hermannsburg mit, der in der zweigeteilten Predigt von ewigen Lebensperspektiven zu berichten wusste („Der Weg ist nicht das Ziel!“), aber auch das christliche Unterwegssein in dieser Zeit und Welt anschaulich und lebensnah thematisierte, unter anderem mit konkretem und übertragen gedeutetem Bezug auf sein „Navi“(gationssystem). Der Gastpastor leitete auch den Vergebungsteil, in dem die Gottesdienstfeiernden unter Handauflegung den Zuspruch der Gnade Gottes erfahren konnten.

LoGo_5-2008_2Am E-Piano musizierte in bewährter Weise Henning Martens – sowohl in Vor- und Nachspiel als auch bei der Begleitung der Lieder.

Beim anschließenden Abendimbiss kam es noch zu fröhlichen Begegnungen und angeregten Gesprächen.





Unter diesem Motto hat das LoGo-Team am 2. März 2008 eine neue Reihe zu den „Ich bin“-Worten von Jesus Christus eröffnet. „Ich bin die Tür, wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden“: Dieses Wort aus dem Johannesevangelium (Kapitel 10, Vers 9) stand inhaltlich im Mittelpunkt des Abendmahlsgottesdienstes.

LoGo_3-2008_3Steffi Schirdewahn und Jörg Schneider hatten eine Wort-Bild-Präsentation vorbereitet, in denen in verschiedenen Varianten die „Tür“, die Christus in Person darstellt, und die Räume, in die diese Tür führt, vorgestellt wurden. In der Predigt betonte Michael Schätzel, der den erkrankten Gastpastor Robert Mogwitz vertrat, die bestaunenswerte „Schönheit“ der Tür und lud dazu ein, das eigene Leben mit Christus zu verweben und genau so die Tür zu durchschreiten und – mitten im Leben – in wohltuende Lebensräume zu gelangen.

LoGo_3-2008_2In der Kindersegnung, mit dem die Kinder nach dem Eingangsteil in den Kindergottesdienst entsandt wurden, spielte das Modell eines Hauses die entscheidende Rolle: Christus beschreibt so den „Wohnort Gottes“: als Haus seines Vaters, in dem viele Wohnungen für die Christen sind. Die Kinder vervollständigten das Modell, indem sie Fenster und – vor allem auch: – die Tür aufklebten, die für Christus steht, der den Zugang zu Gott überhaupt erst ermöglicht.

Kirsten Schulz spielte nicht nur gekonnt das E-Piano, sondern auch die „Glücksfee“, als sie am Ende des Gottesdienstes den Sieger der erneut mit dem LoGo-E-Mail-NewsletterLoGo_3-2008_1 gestarteten Quizaufgabe zog. Beim Kirchenkaffee gab es noch reichlich Gelegenheit zu Begegnungen und Gesprächen.

Dort wurde außerdem – passend zum Thema des LoGo – ein Puzzle vorgestellt, das Turm- und Eingangstür der St. Petri zeigt: Der Erlös der verkauften Puzzleteile dient der geplanten Anschaffung einer neuen Glastür im Turmeingangsbereich der Kirche.




Mit einem Gottesdienst zur Jahreslosung (Christus spricht: Ich lebe und ihr sollt auch leben [Johannes 14,19]) startete das LoGo-Jahr 2008 am 6. Januar. In einem Straßenumfrage-Anspiel (ausgestrahlt über „NDR-SELK“) wurden Antworten auf die Frage „Was bedeutet für Sie ‚Leben’?“ eingeholt, ein meditativer Text bot aus dem „Testament eines alten Mannes“ Überlegungen zur Weitergabe von Werten für ein lebenswertes Leben. Bibellesungen brachten Lebensworte Gottes zu Sprache. Gastpastor Marc Struckmann aus Soltau LoGo_1-2008_2legte die Jahreslosung aus und sprach von den Vorteilen und Grenzen irdischer Lebensversicherungen, besonders aber auch von den Vorzügen der himmlischen Lebensversicherung in der Person von Jesus Christus. Zu den zahlreichen Impulsen gehörte der Bezug auf das Martin-Buber-Wort „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ und die Anwendung auf die zwischenmenschlichen Vernetzungen wie auch auf die lebendige Beziehung zu Gott. Neben der Kindersegnung vor dem Kindergottesdienst erfuhren auch die Jugendlichen und Erwachsenen den Zuspruch des Segens – im Segnungsteil unter Handauflegung.

Henning Martens erfreute die LoGo-Gemeinde am E-Piano mit Vor- und Nachspiel und der Begleitung derLoGo_1-2008_3 Lieder, die diesmal unter dem besonderen Schwerpunkt „Segen“ standen. Gegen Ende des Gottesdienstes konnten dann noch die Gewinner einer erstmals mit dem LoGo-Newsletter gestarteten Quiz-Aufgabe bekannt gegeben werden, ehe es nach dem LoGo beim Kirchenkaffee noch reichlich Gelegenheit zu Begegnungen und Gesprächen gab.

Wieder zeigte der gute Besuch quer durch alle Generationen, dass (auch) der LoGo ein Gottesdienst „für alle“ ist.