SchuleMit dem LoGo am 3. Dezember beendete das Team die Jahresreihe „Starke Sprüche! – Biblische Sprichwörter“. Das Sprichwort „Das ist für mich ein Buch mit sieben Siegeln“ wurde unter dem LoGo-Titel „Geheimnisvoll!“ thematisiert und in dem Anspiel „Lernen für Mathe“ als Zwiegespräch zwischen Leonie und Madita erklärt. Weil eine Matheaufgabe ein „Buch mit sieben Siegeln“ – ein Geheimnis, ein Rätsel … – blieb, ergab sich ein Gespräch, in dessen Verlauf Madita aus dem Lernstoff des Religionsunterrichtes beisteuern konnte, dass die Redewendung aus der Bibel stammt, aus dem Buch der Offenbarung des Johannes, und dass dort von einem siebenfach versiegelten Schriftstück die Rede ist. Nur Jesus Christus kann die Siegel brechen. Durch das Öffnen der sieben Siegel wird die Apokalypse ausgelöst, der endzeitliche Kampf zwischen Gut und Böse, das Ende dieser Zeit und Welt. Danach folgt das Reich Gottes, in dem in einer friedvollen und gerechten Zeit Gott König ist und keine Menschen mehr über Menschen herrschen.

SegnungAls Gastpastor wirkte Martin Benhöfer (Wrestedt-Stadensen/Bleckmar) mit. Er gestaltete die Kindersegnung beim Übergang in den Kindergottesdienst und den Abendmahlsteil. In seiner Predigt über den abschließenden Lobpreis des Apostels Paulus im Römerbrief (Römer 16,25-27) beleuchtete der Gastpastor das Stichwort „Geheimnis“. Zweimal hat Gott sein Geheimnis offenbart und sich aus dem Verborgenen heraus grundlegend zu erkennen gegeben: einmal mit der Schöpfung, das zweite Mal mit der Menschwerdung und dem Wirken Jesu. Auch wenn es an Gott verborgene Seiten gibt, die bewirken, dass nicht alle Fragen nach zum Tun und Erleben der Menschen Antworten finden, so steht fest, dass sich Gott in der Sendung und dem Wirken Jesu eindeutig zu einer Menschenliebe bekannt und den Menschen einen Weg in seine Gemeinschaft eröffnet hat.

Gudrun Dammann musizierte am E-Piano, der St. Petri-Kirchenchor unter Leitung von Christof Kaminski steuerte ein adventliches Werk bei – Musik zur Ehre Gottes und zur Freude der dankbaren LoGo-Gemeinde.



Begrüßung„Eimer drauf – nein, danke!“ lautete am 22. Oktober das Motto des vierten LoGo in der Jahresreihe „Starke Sprüche! – Biblische Sprichwörter“. Diesmal ging es um das Sprichwort „Sein Licht unter den Scheffel stellen“. Früh wurde deutlich, dass bei dem Licht an eine Kerze zu denken ist und dass der „Scheffel“ eine Art Bottich/Fass darstellt – in einem früheren Versuch der Überarbeitung der Lutherbibel war an dieser Stelle (Matthäus 5, 15) von einem „Eimer“ zu lesen –, unter dem jedes Licht sofort erlöschen muss.

In der Rundfunkreihe „Die Geschichte hinter dem Song“ des Senders Petri-Funk wurden ausgehend von dem Mark-Forster-Song „Chöre“ durch den Moderator und Hörerzuschaltungen verschiedene Varianten des Licht-unter-den-Scheffel-Stellens thematisiert – wie fehlende Selbstwertschätzung, falsche Bescheidenheit oder auch Fishing for Compliments. Auch dies wurde durch einen Petri-FunkHöreranruf in Beziehung zu Gott gesetzt: „Er möchte, dass wir uns einbringen und dabei eine gesunde Selbsteinschätzung haben und ein gutes Selbstwertgefühl.“

In der Predigt legte „Heimpastor“ und LoGo-Teammitglied Michael Schätzel – der vorgesehene Gastpastor musste krankheitshalber absagen – das Sprichwort in seinem ursprünglichen biblischen Sinn dar. Das Wort aus der Bergpredigt ziele darauf, sich als Christ in dieser Zeit und Welt zu erkennen zu geben und einzubringen. Christus zu bezeugen und seine Werte zu leben und zu vertreten sei allerdings nicht als menschlicher Kraftakt gedacht, sondern werde ermöglicht aus der gelebten Gemeinschaft mit Christus heraus. Verschiedene Beispiele zeigten, wie solches Licht-sein auf dem Leuchter Gestalt gewinnen kann.

MusikProf. Roland und Izumi Krüger mit ihren Söhnen Noah und Louis Hibiki begleiteten und gestalteten den LoGo in hoher musikalischer Vielfalt und Qualität – zur großen Freude der (auch applaudierenden) Gemeinde.








„Schlaf gut!“ lautete am 6. August das Motto des dritten LoGo in der Jahresreihe „Starke Sprüche! – Biblische Sprichwörter“. Diesmal ging es um das Sprichwort „Den Seinen gibt‘s der Herr im Schlaf“.

SandmännchenAuf die Lesung des 127. Psalm, in dem das Sprichwort seinen Ursprung hat, wurde aus der Gemeinde heraus Gesprächsbedarf angemeldet: In einem kleinen Dialog wurde zwischen dem Leser und der Fragestellerin ein erster Zugang zum richtigen Verstehen des Sprichwortes eröffnet. „Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf“ sagt man für gewöhnlich über Menschen, denen scheinbar unverdient etwas Gutes zufällt oder die ohne viel Mühe Erfolg haben. Dagegen lässt sich aus dem biblischen Ursprung erheben: „Während wir – hoffentlich tief und fest – schlafen, ist Gott immerzu mit seinen Gedanken und seiner Fürsorge für uns da, schützt uns, gibt unserem Mühen und guten Tun Gelingen, hilft uns, Gedanken zu ordnen und neue Kräfte zu bekommen.“

Das Sandmännchen – musikalisch mit der Fernseh-Titelmelodie gerahmt – wusste zu verschiedenen Erfahrungen mit dem (Ein)Schlafen allerlei Beispiele zu erzählen und dabei nebenbei den einen oder anderen praktischen Tipp weiterzugeben.

In seiner anschaulichen Predigt thematisierte Gastpastor Hans-Heinrich Heine aus Hermannsburg Schlafstörungen, wie sie sich etwa aufgrund von Stress, Überforderung oder Befürchtungen ergeben, und lud ein, der apostolischen Empfehlung, alle Sorgen auf Christus zu werfen, zu folgen. Damit seien die Sorgen nicht weg, sie seien aber bei Christus,Band der Kraft, Weisheit, Geborgenheit und Frieden schenke. Am biblischen Beispiel des Elia verdeutlichte der Pastor, wie gerade in Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit aus dem Schlaf neue Hoffnung und neue Kraft erwachsen könnten. Eigentlich sei das Schlafen ein gutes Bild für den Glauben: Ich brauche nichts zu tun, sondern darf empfangen. Letztlich sei das Wort, dass Gott seine Freunde im Schlaf beschenke, eine Einladung, Gott zu vertrauen, dass er Gutes werden lässt.

Stefan Mey (E-Piano), Ko Mey (Bass) und Jakob Schöne (Schlagwerk) bildeten die Band, einen Einsatz mit der Blockflöte hatte auch Karin Mey. Wiederum erlebte die LoGo-Gemeinde einen musikalisch stimmigen und mitreißenden Gottesdienst.



Mit dem LoGo am 7. Mai setzte das Team die Jahresreihe „Starke Sprüche! – Biblische Sprichwörter“ fort und thematisierte diesmal das Sprichwort „Hochmut kommt vor dem Fall“ aus dem biblischen Buch der Sprüche Salomos (Kapitel 16, Vers 18).

ApothekeDie Lesung der biblischen Geschichte vom Turmbau zu Babel (1. Mose 11) veranschaulichte, wie auf Hochmut der Fall folgen kann. In dem Anspiel „Bescheidenheitstropfen könnten helfen“ wurde in einer Apotheke nach Mitteln gegen Hochmut gefragt. Verschiedene Beispiele vom Hochmut und vom Fall kamen zur Sprache, auch Hochmutanteile im eigenen Leben.

In der Predigt griff Gastpastor Joachim Schlichting die Beispiele der Apothekenszene auf und führte an ihnen verschiedene Gedanken zu den Ursachen von Hochmut sowie zum Umgang mit Hochmut aus. Als Mittel gegen Hochmut stellte er die Demut vor, den Mut zum Dienen. Die Demut könne Hochmut bei sich selbst entlarven und überwinden helfen, aber auch den Hochmut anderer aufdecken und zu seinem Abbau anleiten. Solche Demut wirke Christus in seinen Leuten – er, der sich selbst als äußerst demütig erwiesen hat, bis hin zum Kreuz. Als Auferstandener ist er bei seinen Leuten und kann in ihnen bewirken, was sie aus sich heraus nicht haben. Dafür bedient er sich auch des Abendmahls, zu dem sich die LoGo-Gemeinde gerne einladen ließ.

KinderZuvor schon hatte der Gastpastor beim Übergang der Kinder in den Kindergottesdienst anhand eines Bildes veranschaulicht, wie Kinder einem Hochnäsigen einen Streich spielen – und wie die Schadenfreue über den Fall eines Hochmütigen nicht das letzte Wort des Christen sein kann, sondern es dann auch darum geht, dem Gefallen wieder aufzuhelfen.

Kirsten Schulz spielte am E-Piano und der Kirchenchor der St. Petri-Gemeinde sang zwei neuere Lieder: So gab es auch diesmal wieder gelungen – reichhaltige, bewegende, erfreuende – Musik in LoGo, ein Grund zu großer Dankbarkeit, die sich auch im Applaus zeigte.




TaufeDas war eine Premiere: Erstmals wurde am 5. März 2017 in einem Lutherischen LobpreisGottesdienst in St. Petri eine Taufe vorgenommen: Lisanne Wille wurde durch Gastpastor Marc Struckmann aus Soltau getauft und damit als Kind Gottes hineingenommen in Gottes Familie.

Mit diesem LoGo eröffnete das Team zugleich die Jahresreihe „Starke Sprüche! – Biblische Sprichwörter“ und stellte diesmal die Wendung „Ein Herz und eine Seele sein“ in den Mittelpunkt. Eine Lesung mit Versen aus den Kapiteln 2 und 4 der Apostelgeschichte zeigte, wie das Wort ursprünglich von den Christen der ersten Generation ausgesagt wurde: Sie waren ein Herz und eine Seele. In dem Anspiel „Früher war alles besser!?“ unterhielten sichBegrüßung in einem Zeitensprunggespräch ein Christ heutiger Tage mit einer Christin aus jener ersten Gemeinde, wie sie in der Apostelgeschichte so traumhaft ideal dargestellt wird. Im Anspiel und in der Predigt von Marc Struckmann wurden die Unterschiede der Situationen, in denen die Christen in den Anfängen der Kirche lebten und in denen Christen heute leben, deutlich. So lässt sich der Zusammenhalt der jungen Christen und das Für- und Miteinander gut aus der Begeisterung verstehen, die durch die zeitliche Nähe zu Leben, Sterben und Auferstehen Jesu in Unbekümmertheit und Entschlossenheit entstanden war. Begeisterung – entfacht durch was auch immer – wirkt sich im Leben aus, sei es – zum Beispiel – in Lachen oder Wohlfühlen, sei es in neuem Mut und motiviertem Handeln oder eben auch in achtsamem Miteinander oder gutem Zusammenhalt. Gottes Wirken an den Menschen geht deren Wirken in seinem Sinne voraus. Das Gebet zu ihm und sein Einwirken auf die Menschen lassen „Ein Herz und eine Seele sein“ zur Wirklichkeit werden. Dabei schließt „Ein Herz und eine Seele sein“ Streit nicht aus: Streit nach fairen Spielregeln kann notwendiger AnspielAuseinandersetzung dienen, in der Argumente offen ausgetauscht und Lösungswege gesucht und gefunden werden können.

Schön band der Gastpastor das Motiv dieses LoGo mit dem Taufspruch von Lisanne – Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erweisen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und wir sind es auch! (1. Johannes 3,1) – zusammen, denn die Liebe Gottes lässt uns zu Gottes Kindern werden und als Gottes Kinder das Leben und eben auch das Miteinander gestalten. Wie wir mit Gott ein Herz und eine Seele sind in der vertrauensvollen Verbindung zu ihm, so können wir dann auch im menschlichen Miteinander etwas von dem „Ein Herz und eine Seele sein“ erleben.

MusikBeim LoGo am 6. November 2016 war eine Kleingeldsammlung initiiert worden, mit deren Ergebnis ein Hilfsprojekt unterstützt werden sollte. Dazu wurden seinerzeit nach dem Gottesdienst an diejenigen, die davon Gebrauch machen wollten, Sparschweine ausgegeben, in denen 1 Cent-, 2 Cent- und 5-Cent-Stücke gesammelt werden sollten. Die gefüllten Sparschweine wurden nach dem Neujahrs-LoGo eingesammelt. Am 5. März nun wurde das Ergebnis bekannt gegeben: Über 30 Sparschweine wurden befüllt zurückgegeben. In ihnen fanden sich 5.597 Münzen und 2 Scheine– mit einer Gesamtsumme von 264,73 Euro. Diese Mittel wurden durch zwei Vertreter des LoGo-Teams am 2. März 2017 als Spende an das Mobile Kinder- und Jugendhospiz in Hannover übergeben.


MalerEs ist hat schon Tradition, dass jeweils der erste LoGo eines Jahres der jeweiligen ökumenischen Jahreslosung gewidmet ist. So war es auch am 1. Januar 2017, als es unter dem Titel „Neu!“ um das Bibelwort Hesekiel 36,26 ging: Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.

Eine Baustelle erwartete die Gottesdienstbesucher in St. Petri: Dargestellt wurde im Gottesdienst eine Szene, in der es um die Renovierungsmaßnahmen des Hauses der Familie Neugesinnt ging: Da wurde kräftig gewerkelt – und im Gespräch zwischen Frau Neugesinnt und der Architektin wurde über Erhaltenswertes und Erneuerungsbedürftiges gesprochen.

InterviewIn seiner Predigt legte Jochen Roth aus Arpke, der derzeitige Vakanzpastor von St. Petri, die Jahreslosung aus. Dabei stellte er den Erneuerungsbedarf der Menschen in ihrer Beziehung zu Gott dar und wie Gott selbst solches Neuwerden (immer wieder) möglich macht. Unter anderem brachte er dabei das Bild von der Blindheit der Menschen vor Gott ein und dass und wie Gott „sehende Herzen“ wirkt.

Gerne nahmen die zahlreichen LoGo-Feiernden das Angebot der Segnung unter Handauflegung an und ließen sich so für das neue Jahr des wirksamen Mitgehens Gottes vergewissern.

Musikalisch wirkte in diesem LoGo Dennis Schöne am E-Piano mit – in der Begleitung der Lieder wie im Vor- und im Nachspiel und in manchen improvisierten Zwischenspielen.

SparschweineBeim LoGo am 6. November war eine Sammlung initiiert worden, mit deren Ergebnis ein Hilfsprojekt unterstützt werden soll. Dazu wurden seinerzeit nach dem Gottesdienst an diejenigen, die davon Gebrauch machen wollten, Sparschweine ausgegeben, in denen 1 Cent-, 2 Cent- und 5-Cent-Stücke gesammelt werden sollten. Die gefüllten Sparschweine wurden nun nach dem Neujahrs-LoGo eingesammelt. Im zweiten LoGo des Jahres 2017 wird das Team dann das Ergebnis mitteilen und über die Verwendung der Mittel berichten.