SchaukelstuhlFür den letzten LoGo im Jahr 2019 hatte sich das Team als besonderes Gestaltungselement eine Schaukelstuhlgeschichte ausgesucht. So wurde im Gottesdienst am 20. Oktober das Märchen von der traurigen Traurigkeit stilgereich aus einem Schaukelstuhl heraus vorgelesen. Darin begegnen sich die Traurigkeit und die Hoffnung. Der Schwerpunkt liegt darauf, dass die Traurigkeit ihren eigenen Wert und ihre Bedeutung hat und nicht ausgeblendet oder verdrängt werden sollte.

Gastpastor Hans-Heinrich Heine griff das auf und stellte ausgesprochen gegenwartsbezogen und praxisnah vor, dass auch das Trauern über Verlorenes und Vergangenes, über Verluste und Entbehrungen seinen Raum und seine Zeit braucht. Gott sammelt die Tränen, er lässt sich von ihnen berühren, er lässt sie sein Herz bewegen. Gott hält mit aus, trägt durch, lässt nicht allein. Und Gott kann neue Freude wecken, vielleicht anders, vielleicht erst nach langer Trauer – aber vollendet dann in Gottes neuer Zeit, wo keine Tränen mehr zu fließen brauchen und alle Traurigkeit in Christus ihren Meister gefunden haben wird.

MusikSchon vor der Segnung der Kinder beim Übergang zum Kindergottesdienst hatte der Gastpastor mit Hilfe eines Jojos gezeigt, wie menschliches Leben im Auf und Ab besteht, Gott aber den Faden zu seinen Menschen nie abreißen lässt.

Eine Bibellesung aus dem Buch des Predigers Salomo mit der Pointe, dass alles seine Zeit hat, und Psalm 126 – gelesen im Wechsel  mit dem Liedruf „Die mit Tränen säe, werden mit Freuden ernten.“ – gehörten ebenso zum Programm wie die Segnung der Gottesdienstbesucher unter Handlauflegung am Altar.

KerzenStefan Mey am E-Piano und Clara Mey mit der Trompete gestalteten den LoGo musikalisch hochwertig und abwechslungsreich.

Am Ende konnten die LoGo-Besucher unter Aufnahme des Leid-und-Freud-Motivs Kerzen entzünden und dabei mit einem Gedanken oder einem Gebet eines Menschen oder eines Ereignisses gedenken und so eine besondere Verbundenheit zum Ausdruck bringen.









KüsterDas Give-away (Mitgebsel) gab es am 23. Juni ausnahmsweise schon zu Beginn des LoGo. Eine Karte mit der Abbildung eines von Friedensreich Hundertwasser geschaffenen Fensters für die Taufecke der St. Barbara-Kirche im österreichischen Bärnbach. Konfi-Küster Adrian sorgte dafür, dass die Gottesdienstbesucher mit Programm, Bildkarte und Abkündigungsblatt ausgestattet wurden.

https://shop.gottesdienstinstitut.org/bildmedien/moderne-kunst/friedensreich-hundertwasser/karte-taufkapelle-f-hundertwasser.html

In zwei Themenkreisen wurde an das Motiv angeknüpft. Zum einen wurden Aspekte der Kirchraumgestaltung mit Symbolen, Bildern und Foto 1Gaben des Glaubens aufgerufen, so in dem Anspiel „Schön habt’s ihr hier!“ und durch die Lesung vom alttestamentlichen Tempel(bau) nach der Neukirchener Erzählbibel.

In der Predigt wurde dann schwerpunktmäßig zum andern das Motiv der Darstellung des Hundertwasser-Fensters und dessen Einsatzort aufgegriffen: In der Taufe ist die Verbundenheit der Christen mit Christus begründet und bewährt. Gastpastor Fritz von Hering aus Rodenberg erläuterte das Bildmotiv durch seine Beobachtungen und verband beide Themenkreis überzeugend und seelsorglich. Auch in der Gestaltung des Übergangs der Kinder in den Kindergottesdienst und des Vergebungsteils schuf der Gastpastor Bezüge zu den thematischen Aspekten des Gottesdienstes.

Foto 2Gudrun Dammann gestaltete der LoGo am E-Piano musikalisch durch passende Eingangs- und Ausgangsmusik und die Begleitung der Lieder. Ein Applaus am Ende brachte die Dankbarkeit der Gemeinde zum Ausdruck.










Foto 1Um verschiedene Typen und verschiedene Begabungen und Aufgaben in einer Kirchengemeinde ging es unter dem Titel „Alle in einem Boot“ beim LoGo am 7. April. Das erweiterte LoGo-Team zeigte als Bootsbesatzung anschaulich, wen man auf dem „Schiff, das sich Gemeinde nennt,“ so alles antreffen kann: Da waren etwa die, die das Boot auf Kurs halten, wie auch der Nörgler, die Frau, die die Bootsbesatzung mit Essen versorgt, oder der alte Mann, der nicht mehr mithelfen, aber so gut Geschichten erzählen kann.

Gastpastor Johannes Heicke aus Schwenningdorf würdigte die verschiedenen Begabungen, mit denen sich Menschen in das Gemeindeleben einbringen. Es gehe dabei nicht um Konkurrenz und Wettstreit, sondern um eine große Gleichwertigkeit. Alle Gaben seien gleichermaßen durch den Heiligen Geist gewirkt und auf je eigene Weise gleichermaßen bedeutsam. Und alle würden gebraucht. Der Prediger ermunterte zu einer je persönlichen Bestandsaufnahme der Begabungen und Einsatzmöglichkeiten. Dabei könne man Bestätigungen ebenso erleben wie den Impuls zu Veränderungen im Mitwirken. Am Ende mündete die Predigt ein in den Hinweis auf die die Christen einende Gabe des Glaubens, der Frieden mit Gott schenke und auf ewiges Leben ziele.

Foto 2Gerne nahm die – trotz der Verkehrseinschränkungen wegen des Hannover Marathons – große LoGo-Gemeinde die Einladung zum Abendmahl an.

Ko Mey am E-Piano und Noah Krüger mit der Trompete gestalteten den LoGo musikalisch ebenso gekonnt wie vielfältig aus – zur großen Freude und Dankbarkeit der Gemeinde.







Auch diesmal war der erste LoGo des Jahres der ökumenischen Jahreslosung gewidmet: Am 6. Januar 2019 ging es um Psalm 34, Vers 15: Suche den Frieden und jage ihm nach!

Bild 1Dabei wurde der ganze 34. Psalm („Unter Gottes Schutz“) laut und Jesus-Worte vom Frieden kamen zu Gehör. In einem Anspiel präsentierte das LoGo-Team eine Schnäppchenjagd und brachte so das Suchen und das Jagen in Szene, dazu Produkte („Harmonie-Kräuter-Früchte-Tee“ und andere Sonderangebote), die den inneren Frieden und die Zufriedenheit, aber auch den Frieden zwischen Menschen befördern sollen.

Statt eines wirklichen Gastpastors hatte das Team diesmal Gemeindepastor Andreas Otto um die Mitwirkung gebeten. In seiner Predigt legte er den Fokus auf den Frieden zwischen Gott und den Menschen, wie er durch das heilvolle Eintreten Jesu Christi Wirklichkeit geworden ist. Christus ist der „Friedefürst“, der „Friede“ in Person. Leben mit diesem Christus, das auch gottesdienstlich immer wieder mit der Zueignung seines Friedens verbunden sei, mache dann auch Schritte der Versöhnung und des Friedens unter Menschen möglich.

Bild 2Die Einladung, sich unter Handauflegung am Altar den Segen Gottes zusprechen zu lassen, nahm die erneut große LoGo-Gemeinde gerne in Anspruch.

Susanne Gieger musizierte am E-Piano, zum Teil begleitet von ihrem Sohn Hans (Cajon). Die LoGo-Gemeinde sang Lieder wie Du bist mein Zufluchtsort, Bahnt einen Weg unserm Gott, Herr, ich komme zu dir, Da wohnt ein Sehnen tief in uns und Leite mich, begleite mich. Am Ende des Gottesdienstes bezeugte ein reicher Applaus die große Dankbarkeit der Gemeinde für die musikalische Ausgestaltung des Gottesdienstes.