Im (erst) zweiten LoGo des Jahres 2022 setzte das Team die Reihe „Begegnungen mit Jesus“ fort. Unter dem Titel „Ein Mann, ein Dank“ ging es um die biblische Geschichte von den zehn Aussätzigen, deren Heilung Jesus in Gang setzte, von denen aber nur einer sich Jesus noch einmal zugewendet hat, um ihm zu danken (Lukasevangelium, Kapitel 17, Verse 11 bis 19).

Foto 1In einem Interview des Fernsehkanals Freies Fernsehen Jerusalem (FFJ) wurde dieser eine dankbare Rückkehrer – Levi Ben Toda – vorgestellt und nach den Motiven, dem Erleben und der Wirkung befragt („Sie müssen wissen: Es ging dann nicht mehr nur um den Dank für die Heilung selbst. Es ging auch darum, ihn anzuerkennen als Gottes Sohn und ihm die Ehre zu geben. Er hat mein Leben zum Guten gewendet. Und ich weiß, das werde ich immer wieder brauchen, auch wenn meine Hautkrankheit jetzt überwunden ist.“)

Als Gastpastor wirkte Peter Rehr aus Soltau mit, der den Übergang der Kinder in den Kindergottesdienst, die Predigt, den gut angenommenen Vergebungsteil sowie Sendung und Segen am Ende des Gottesdienstes gestaltete.

Foto 2In der Predigt erzählte der Gastpastor, wie er als Kind einen Bonbon erhielt und vom Vater ermahnt wurde: „Sag schön Danke!“ Aber: Dank könne man nicht befehlen. Der Predigttext, in dem der geheilte Mann zu Jesus zurückkommt, um ihm zu danken, zeige vielmehr: „Wir lassen Jesu Wort an uns herankommen. Er schickt uns auf den Weg. Auf unserem Weg wird uns Heil widerfahren. Wir dürfen dankbar sein.“

Constantin Heers (E-Piano) und Svea Struckmann (Posaune) begeisterten erneut mit Vor- und Nachspiel und in der Begleitung der Lieder, unter die sich auch ein klassischer Choral (Nun danket alle Gott) gemischt hatte.







Foto 1Im ersten LoGo des neuen Jahres ging es traditionell um die ökumenische Jahreslosung – für 2022: Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen. (Johannes 6,37)

Nach kleiner Technik-Aufregung vor dem Gottesdienst konnte der LoGo – coronabedingt zweimal in Folge – reibungslos gefeiert werden. Der erste Gottesdienst wurde live übertragen. Gemeindegesang war nicht möglich, eine zweiköpfige Schola gab den Liedern ihre Stimmen. Constantin Heers (E-Piano) und Svea Struckmann (Posaunen sorgten wieder für die musikalische Gestaltung, auch diesmal mit lauter guten und dankbaren Rückmeldungen.


Foto 3Neben der biblischen Lesung der Jahreslosung in ihrem Zusammenhang (Johannesevangelium, Kapitel 6, Vers 35 bis 40) wurde in einem Anspiel gegenwartsbezogen erläutert, was Abgewiesenwerden heute bedeuten und wie es schmerz kann.

Mit Pfarrer a.D. Marc Struckmann aus Soltau konnte erstmals nach fast zwei Jahren coronabedingter Gastpastorenpause wieder ein externer Prediger mitwirken. „Du, wirklich du, so wie es dir jetzt geht, du bist willkommen“, betonte der Gastpastor. Wie viel Aufwand wir sonst auch treiben würden, um die Fassade zu wahren – bei Gott sei das nicht nötig. „Was brauchst du?“, frage Marc Struckmann weiter, „was fehlt dir?“ Ob es stimme, dass wir das, was wir brauchen, bei Gott bekommen? Der Pastor lud ein, mit anderen einzuüben, nicht auf die eigene Leistung, sondern auf Jesus zu vertrauen.

Foto 2Im Segensteil waren alle eingeladen, sich persönlich am Altar – wenn auch coronagerecht ohne Handauflegung, aber mit begleitender körperloser Geste – den Segen Gottes persönlich zusprechen zu lassen. Davon machte die Gemeinde gerne Gebrauch!


Auf Instagram kann man sich den Gottesdienst anschauen:
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